Der Vergleich
„Zwei Monate? Findest du nicht, dass das furchtbar früh ist?“
Emils Lächeln verschwand sofort, und sie warf mir vor, sie nicht zu unterstützen. Sie ignorierte meine Sorgen um ihr Studium und verkündete, dass sie die Universität verlassen würde.
Sie dachte, die Ehe würde ihr Sicherheitsnetz sein und Tom würde sich um alles kümmern. „Warum sollte ich noch irgendwas tun? Ich werde heiraten. Tom wird sich um mich kümmern.“ Meine Versuche, mit ihr zu reden, stießen auf taube Ohren.
Dann ließ sie eine Bombe platzen: Sie wollte, dass ich unsere Wohnung verlasse, da sie ihr nun gehöre.
„Emil, ich hatte gesagt, dass du sie nach meinem Tod erben würdest.“ Sie zuckte mit den Schultern und bestand darauf, dass sie sie sofort brauche. In dieser Nacht konnte ich kaum schlafen – mein Kopf war voller Sorgen und Unglauben.
Am nächsten Tag drängte Emil mich buchstäblich zur Tür hinaus und sagte, Tom würde noch am selben Abend einziehen.
Hilfe suchen
Verzweifelt rief ich meine Schwester Beatrice an und erklärte ihr die Situation. Bea war wütend und bot mir sofort Unterkunft an. Ich kontaktierte auch meine alte Freundin Fiona, die eine Privatdetektei leitet, um Tom untersuchen zu lassen.
„Fi, ich brauche deine Erfahrung. Kannst du Emils Verlobten überprüfen?“ Fiona sagte zu, und ich gab ihr alle Informationen, die ich hatte. In der Zwischenzeit setzte ich das Verfahren zur Rückgewinnung der Wohnung vorübergehend aus – in der Hoffnung, das Problem ohne rechtliche Schritte lösen zu können.
Die Wahrheit aufdecken
Drei Tage später rief mich Fiona mit alarmierenden Neuigkeiten an. Tom hatte eine Vergangenheit als Betrüger, der reiche Frauen ausnutzte, sie ruiniert und zerstört zurückließ. Mit diesen Beweisen entschied ich mich, Emil zur Rede zu stellen.