Am 3. Januar feierte Michael Schumacher seinen 55. Geburtstag. Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister lebt in einem ruhigen Familienhaus in Gland, Schweiz. Bereits 2014 äußerte der Manager des Sportlers, dass es bedeutende Fortschritte in Schumachers Gesundheitszustand gebe, doch daraufhin trat eine lange Phase der Stille ein. Auch seine Freunde entschieden sich, in dieser Zeit zu schweigen und hielten sich an die Wünsche der Familie.

Im Jahr 2018 gelangte die Information aus medizinischen Kreisen an die Öffentlichkeit, dass die Behandlung des verletzten Rennfahrers etwa 6,5 Millionen Euro pro Woche kosten würde. Er wurde in verschiedenen Kliniken behandelt, wobei in den Berichten medizinische Themen wie Kardiologie und die Wiederherstellung des Nervensystems thematisiert wurden. Zudem wurde über den Einsatz von Stammzellen, Transplantationen und weitere Behandlungsoptionen gesprochen. Es scheint, dass sich sein Zustand seitdem etwas verbessert hat.

Der frühere Teamleiter Todt erklärte, dass er im Jahr 2020 gemeinsam mit Michael die Rennen verfolgt habe und bestätigte, dass dieser nicht nur bei Bewusstsein sei, sondern auch in der Lage, die Geschehnisse um ihn herum zu verstehen. Der ehemalige Rennfahrer Felipe Massa äußerte, dass sein ehemaliger Teamkollege vor einer langen und schwierigen Phase der Genesung stehe.

Mit der Zustimmung der Schumacher-Familie veröffentlichte Netflix eine Dokumentation über Michael Schumacher. Der 24-jährige Mick, der die Karriere seines Vaters fortsetzt und Meister in der Formel 2 sowie der Formel 3 wurde, bedauert, dass er derzeit keine beruflichen Fragen mit ihm besprechen kann.
Corinna sprach offen darüber, dass sich ihr Ehemann stark verändert habe. Er sei nun ein völlig anderer Mensch, aber er lebe und befinde sich in der Rehabilitation. Und das sei das Wichtigste.

Vor kurzem bestätigte Ralph, der Bruder des verletzten Rennfahrers, unabsichtlich seine Gedanken zu dessen starker Veränderung. Auch sein Sohn erklärte, dass er seinen Vater so vermisse, wie er vor dem Unfall war.







